Was passiert so an einem Tag? Alles das was nicht passieren soll. Einen ganzen Tag zu erzählen währe mühsam wenn man einen ausgefüllten Tag hat. Es sollte eigentlich genug zu tun sein wenn man vorhat in einigen Wochen vielleicht spätestens in drei Monaten die Stadt für immer zu verlassen. Ich weiss es, weil ich tue was dafür. Man macht nichts. Weil ein die Hände gebunden sind. Und so sehr man sich auch bemüht man kommt nicht voran. Warum ist das so schlimm in einem neuen Bundesland ganz neu anzufangen. Weil dies ein nicht mal die Family oder engsten Freunde glauben oder zutrauen. Die frage kommt immer als selbe: “Was willst Du da?” Die Antwort ist immer die gleiche. “Was soll ich hier”. Es ist einfacher woanders völlig neu Anzufangen als im eigenen zuhause. Dachte ich immer und wurde mir von so vielen Privaten Arbeitsvermittlern bestätigt. Aber irgendwelche wirklich 1000% zusagen habe ich noch von keinem bekommen. Ganz In gegenteil, mir wurde gesagt das ich mich nicht drum zu kümmern habe wenn es um Termine geht. Als ich Anfang Mai in Raum Ruhrgebiet war, sprach ich eine Arbeitsvermittlerin an, das ich da sei wegen eines Vorstellungsgespräch. Leute, ich habe noch niemals so eine gehässige Frau am Telefon gehabt wie diese von der Arbeitsvermittlung. Seitdem kam auch kein Schreiben mehr oder Anruf oder sonstiges. Aber in Vorfeld hiss es das ich gute Chancen habe vermittelt werden zu können, sobald die Kopie des Vermittlungsgutschein von der Arge da ist. Wochen sind dahin gezogen, immer wieder melden sich Agenturen wo man sich beworben hat. Sie schreiben meist das gleiche. “Wir brauchen noch einen Unterschriebene Vermittlungsvertrag bevor wir für sie tätig werden können. Gesagt getan, nie mehr was gehört. Echt spannend. Aber wer weiss, vielleicht bin ich auch so voreilig. Es ist bestimmt nicht so einfach jemanden aus einem fremden Bundesland zu zu vermitteln, wenn man schon Schwierigkeiten hat Leute aus den eigenen Ländern an sinnvolle Arbeit zu bringen. *Hat das überhaupt noch einen Sinn für mich an einem Ort zu gehen wo niemand was von einem will, wo es Menschen gibt die einen sogar Hass oder Gleichgültigkeit entgegenbringen,*(es ist nichts privates damit gemeint). Deutschland ist ein kleines Land aber immer noch gross genug um nach anderen Möglichkeiten zu schauen. Meist muss man das gar nicht, die Möglichkeiten kommen auf ein zu. Ganz unerwartet über Nacht. Ha ein Traum! Wenn das mit den Jobs auch mal so währe. Ha! Ein zweiter Traum!
Ganze Arbeiten sind zu erledigen. Morgens um halb sieben geht’s aus dem Haus zum 1.Euro Job. Sechs Stunden lang und dann nach Hause. Die Klamotten aus und Kaffee fertig machen. Der Computer wird eingeschaltet (wie ich den Lärm der Lüftung hasse). Emails werden abgerufen von Arbeitsvermittlern und Arbeitgebern und Jobsuchbörsen. Bewerbungen werden per Online geschrieben, es wird sich in Jobsucherkartein eingetragen, ein mühsames Spiel ist das. Hin und wieder schaut man mal nach privater Post, alles dabei ausser auf das worauf man wartet. Kein Lebenszeichen (aber das ist ein anderes Kapitel). Acht Uhr abends, der Hunger kommt in grossen Schritten. Der Müsliteller ist längst verdaut. Draussen 30 Grad gewesen, früher war ich jeden Abend draussen zum Laufen. Ich war gesund und munter und zu frieden. Nur das Laufen bringt einem nicht zu einer festen Arbeitsstelle und aus Braunschweig raus. Und das ist ja eigentlich noch das Ziel Nr. eins. Zehn Uhr abends, zwischen Essen und Bewegungsabläufe feilen noch schnell Korrekturen bei Xing oder Monster.de. Wo sind die Leute mit ihren guten Ratschlägen und Versprechungen, mal mit am Profil zu Arbeiten. Irgendwo, nur nicht anwesend, Dafür sind andere, fremde anwesend. Die schauen nach und geben Ratschläge die gut sind und einen weiter helfen. Leute die ich noch nie gesehen habe, helfen einen mehr als Leute die ich seit Jahren kenne. “Danke Schnee-Wittchen das war lieb von Dir”. Bevor man schlafen geht schaut man noch auf das Telefon, es fängt an zu Klingel. Wenige Wörter die einen den ganzen Scheisstag versüssen können. Die Augen fallen zu, endlich frieden. Nachts um drei wird aufgeschreckt. Gedanken ziehen durch den Kopf, irgendwas ist passiert. Vielleicht nicht mir aber jemanden mit den ich verbunden bin. Ich spüre Angst und Furcht. Die Angst greift über, Ablenkungsmanöver startet automatisch. Schnell den PC an und Bewerbungen nach schauen. Der Hunger kommt, aber die Müdigkeit ist schneller. Augen fallen zu, vor den PC. Irgendwann klingelt das Handy, der Wecker.
Der nächste Tag geht schleppend los. Über alle massen hinaus, hört man überall das als Fahranfänger ohne Erfahrung man keine Chance hat einen Arbeitsplatz zu bekommen. Nicht mal als Gabelstaplerfahrer wenn man keine Erfahrung in Autofahren hat. Verstehe ich nicht, ist aber wohl so. Man überlegt und tut was dagegen. Und man fragt nach und die Monate vergehen bevor eine Antwort kommt. Euro Job bei der Stadt, geniale Idee. Bringt nicht viel wenn Leute einen die Möglichkeiten nicht geben wollen. Sollten sie, aber haben Angst das ihnen was passieren könnte wenn sie daneben sitzen. Affen, sollen sie halt nicht mitfahren. Aber dann haben sie ja keine Möglichkeiten überall herum zu erzählen wie blöd andere sind und wie schlau sie selbst. Schade, das es immer wieder solche gibt die den Chef in Hintern kriechen. Schade das solche Typen immer da auftauchen wo ich auch bin. Manchmal, hätte ich vor paar Jahren geschrieben, wünsche ich mir einen Revolver und eine Kugel für solche Typen. Aber die Zeit macht einen Vernünftiger und heute lache ich nicht mal über solche Affen sondern finde die bemitleidenswert. Alles dieses hat eine Frau bei mir bewirkt, die mich zu einen besseren Menschen machte. Man versucht sich so gut es geht in einigen Arbeiten rein zu arbeiten. Es fällt schwer weil jede Arbeit die nicht mit Fahrertätigkeit zu tun hat, einem weiter von Ziel wegbringt als voran. Die ersten Arbeitsversuche in einer neuen Truppe gleich mit zwei Arroganten Hampelmännern. Ein einfaches Schild anbringen was ein wenig schwer ist, kann wirklich anstrengend sein. Vor allem wenn man auf einem Ohr schwer hört und man genau von dieser Seite aus beschimpft wird. Was man für ein Blödmann oder Idiot ist, weil man nicht verstanden hat das er weiter tiefer oder höher gesagt hat. Also kann man ja auch verstehen. Wenn einer wie ich schwer hört, oder auf einem Ohr garnichts. Und dann so ein perfekter Mensch einen anschreit oder beleidigt, das man selbst bescheuert ist weil man nichts verstanden hat. Wie soll sich so ein Krüppel wie ich danach auch noch beschweren können. Darf ja froh sein das ich überhaupt an seiner Seite leben darf. Weil diese Personen ja von Affen abstammen, Menschenaffen halt. Das sind Situationen die ein das Leben noch dämlicher vorkommen lassen als ohne hin schon. Aber es wird schon weiter gehen, es muss eigentlich auch. Weil das Ziel ist klar, dieser Sommer soll mich aus Braunschweig wegbringen. Es sei denn, das wirklich was ausschlaggebendes hier oder mit mir passiert. Und solch Spinner bringen mich nicht von Ziel weg, diese habe ich bestimmt woanders auch. Aber ich bedanke mich bei bestimmte Personen, das ich die Möglichkeit habe diese Fahrpraxis zu bekommen. Ich weiss nicht ob ich diese Namen hier nennen darf, darum tue ich das lieber nicht. Wer dies liest weis wer damit gemeint ist. Vielen Dank Herr W. Herr M. (dessen Namen ich immer falsch ausspreche) und Frau H. (Frau Dings) und alle anderen beteiligten.
Eigentlich wollte ich berichten über lustiges, so wie: Die ersten Fahrstunden im VW Bus und die Angst in den Augen des Beifahrers. Manchmal hören die sich an wie mein alter Fahrlehrer. “Nicht von vierten in den ersten Gang”. Oder, “Nicht so dolle auf der Bremse treten, so ruckartig das man vorne rüber fällt”. Andere Erzählungen aber gibt es auch. Sowie eine Tasse Kaffee über den PC verschüttet. Oder Systemabsturz nach Firewall Installation. Die ersten schritte am PC mit der Vorliebe zum Format C. Aber es ist nicht die Zeit dafür da. Immer mehr wunden gibt es die versorgt werden müssen.
dasUefchen
Das letzte Zeichen der Freiheit
Hier bin ich, ein gebrannter Mann,
Das Singen des Liedes wird öffnen meine Seele.
Wird bei Zeiten mir was passieren?
Werd ich alle meine Träume in Himmel wissen.
Ich tue nicht will nicht betrogen werden,
Ich kann nicht in einer Welt weitergehen, wo Liebe geschlagen wird.
Erhebe Dich gebrannter Mann,
Sieh’ was der weiße Mann nahm.
Tage des Donners sehen Dich erscheinen,
Alle meine Träume stellen sich fein heraus.
Ich weiß, dass das Leiden enden wird, mein Freund
Wenn das letzte Zeichen der Freiheit überall angerufen wird, im Land.
Ich weiß, dass das verhasste brennen wird,
Wenn das letzte Zeichen der Freiheit überall gehört wird im Land.
Ich weiß die Angst vor dem Sterben,
Gehört es von einer Schmelzen-Druckwelle.
Ich weiß, dass Herr Gnade hat,
Es wird bald gehen.
Ich weiß es.
Ich tue nicht will betrügt werden,
Ich kann nicht in einer Welt weitergehen, wo Liebe geschlagen wird.
Ich kann nicht weitergehen.
Wo Liebe vereitelt wird.
Ich weiß, dass das Leiden, enden wird, mein Freund
Wenn das letzte Zeichen der Freiheit überall angerufen wird im Land.
Ich weiß, dass das verhasste brennen wird,
Wenn das letzte Zeichen der Freiheit überall gehört wird im Land.
Ich weiß die Angst vor dem Sterben,
Gehört es von einer Schmelzen-Druckwelle.
Ich weiß, dass Herr Gnade hat,
Es wird bald gehen.
Wir müssen lieben.
Wir haben es so schlecht gewollt.
Wir brauchen es jetzt,
So schnell dafür geführt.
Ich weiß es,
Und die Welt wird betogen.
Ich kann nicht in einer Welt weitergehen, wo Liebe vereitelt wird.
Ich weiß es.
Ich kann nicht weitergehen.
Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein
Wo Liebe vereitelt wird.
Kann nicht in einer Welt weitergehen, wo Liebe vereitelt hat.
Vereitelt.
Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein
Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein
Das letzte Zeichen der Freiheit!
Kann nicht weitergehen.
uT
