Vor einigen Jahren fand ich in irgendeinen Liederbuch diesen Text. Ich weis nicht mehr wer der Autor dieses Liedes ist. Vielleicht ist das auch unwichtig. Ich weis nur das dieser Text bei einigen Leuten die ich kenne zutreffend ist. Dieses Lied hat mich bei bestimmten Anlässen begleitet, ist aber nicht immer auf Beziehungen zurück zuführen. Langsam heisst es abschied nehmen. Manchmal kommt dieser Abschied schnell, manchmal schleichend, aber er kommt.
uT
Wintertraum
Der erste Schnee sinkt langsam in die Schluchten dieser Stadt
und wir laufen durch Alleen, die das Weiss verzaubert hat.
Die Kneipe an der Ecke, hiess die gestern so wie heut,
ist die Welt jetzt eine andere oder bin ich nur zerstreut.
Ich such an deinen Augen zu erkennen, was du siehst
und ich gäb was, zu erfahren, wie du fühlst.
Ob dein Lächeln für dich so ist, wie der Schnee für diese Stadt
und ob du immer nur die eigene Rolle spielst.
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Weiche Flocken
fallen lautlos aus der Nacht.
Finden Halt
in Deinem Haar.
Krönen dich für einen Augenblick
sind auf einmal
nicht mehr da.
*********
Ein halber Mond kriecht lächelnd aus einem dunklem Wolkental
und ich glaube, ich seh ihn jetzt und hier zum allerersten Mal.
Laternen heucheln Wärme und du greifst nach meiner Hand
unser Schattenbild vereint sich gegenüber an der Wand.
Du suchst in meinen Augen zu erkennen, was ich seh
und du gäbst was, zu erfahren, wie ich fühl.
Ob mein Lächeln für dich so ist, wie der Schnee für diese Stadt
und ob ich immer nur die eigene Rolle spielst.
*********
Weiche Flocken
fallen lautlos aus der Nacht.
Finden Halt
in Deinem Haar.
Krönen dich für einen Augenblick
sind auf einmal
nicht mehr da.
*********
Ein sanfter Wind weht zögernd unsere Spuren wieder zu
und gemeinsam gehn wir weiter,
ich als ich – und du als du.
Getrennt durch die Gedanken, verbunden durchs Gefühl,
gehn wir zwei verschied’ne Wege,
und vielleicht ist das auch gut.
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Weiche Flocken
fallen lautlos aus der Nacht.
Finden Halt
in Deinem Haar.
Krönen dich für einen Augenblick
sind auf einmal
nicht mehr da.
dasUefchen
